«Ich bin unglaublich stolz auf unsere Thurgauerinnen und Thurgauer», sagt René Walther. Als Grossratspräsident konnte der FDP-Kantonsrat in den letzten zwölf Monaten vertiefte Einblicke in viele Institutionen und Organisationen gewinnen. Das riesige Engagement und Herzblut vieler Freiwilliger haben ihn tief berührt. «Diese Menschen stehen nicht im Rampenlicht, übernehmen grosse Verantwortung und sind für das Funktionieren unserer Gesellschaft das wichtigste Glied.» Ebenso eindrücklich bezeichnet René Walther die parteiübergreifende Zusammenarbeit in der Geschäftsleitung des Grossen Rates. Der Umgang miteinander sei stets respektvoll und wertschätzend gewesen. «Es gab unterschiedliche Meinungen. Aber wir sahen uns immer dem gleichen Ziel verpflichtet und haben entsprechend gehandelt.»
Brücken bauen
«Wir FDPler sind es gewohnt, Brücken zu bauen, aufeinander zuzugehen, funktionierende Lösungen zu finden, das Bestmögliche für den Thurgau zu machen», hält René Walther fest. In der parteiübergreifenden Zusammenarbeit im Büro des Grossen Rates habe er gespürt, wie wichtig dieses Bewusstsein sei und wie wirkungsvoll es sein kann. «Genau so sehe ich unsere Aufgabe als Mitglied des Grossen Rates.» Bei der Führung des Ratsbetriebes seien ihm seine Erfahrungen als früherer Gemeindepräsident von Münsterlingen und aktueller Stadtpräsident von Arbon entgegengekommen. Gemeindeversammlungen würden auch nicht immer nach Drehbuch verlaufen. «Manchmal war ich vielleicht etwas gar effizient», sinniert René Walther mit einer Spur Selbstironie. Es sei aber ähnlich, wie bei einem Schiedsrichter im Fussball. «Man muss im Moment schnell entscheiden und tut dies nach bestem Wissen und Gewissen.» Den zusätzlichen Aufwand als Präsident des Grossen Rates hat der 56-Jährige dank vorausschauender Organisation gut gemeistert. «Ich habe mich darauf vorbereitet und vorgängig andere Ämtli abgegeben.» Gemeinsam mit den Parlamentsdiensten und mit seinem Vizepräsidenten Felix Meier hat René Walther die Modernisierung des Ratsbetriebes vorangetrieben und damit wichtige Weichen für künftige Grossratspräsidentinnen und Grossratspräsidenten gestellt. «Begegnungen mit engagierten Menschen, die enorme Vielfalt des Thurgaus hautnah erleben, Organisation und Sitzungsführung, ich habe das alles sehr gerne gemacht und es war mir eine grosse Ehre», hält René Walther rückblickend auf sein Jahr als Grossratspräsident fest.
Dank an René Walther
Die FDP-Fraktion dankt René Walther für den grossen Einsatz sowie seine hervorragende Ratsführung und freut sich wieder auf sein Engagement als Kantonsrat.