Gedankensplitter

JA zum Aadorfer Feuerwehr/ EW-Gebäude

Ende September steht uns ein span-
nendes Abstimmungs-Wochenende

bevor. Kommunal ist es das geplante
Feuerwehr/ EW-Gebäude, welches zu
angeregten Diskussionen führt. Die
FDP hat sich detailliert mit dem Projekt
befasst. Sie kommt zum Schluss, dass
genügend alternative Standorte und
Varianten geprüft wurden, dass das

Projekt ohne Steuererhöhungen finan-
zierbar ist und dass es Sinn macht,

Feuerwehr und EW am gleichen Stand-
ort unterzubringen. Aus diesen Grün-
den empfiehlt sie ein klares JA zum

Kreditbegehren über 18.9 Millionen
Schweizer Franken, verbunden mit der
Forderung, dass dieses Kostendach um
keinen einzigen Franken überschritten
werden darf.
Bei der Neutralitätsinitiative werden
grobe Geschütze aufgefahren. Sowohl
Befürworter wie Gegner prophezeien
bei einem aus ihrer Sicht falschen
Ausgang der Abstimmung einmal mehr
fast das Ende der Schweiz. Ganz so
schlimm wird es nicht kommen.
Faktisch hätte der falsch verstandene

Heimatschutz der Befürworter aller-
dings gravierende negative Auswirkun-
gen auf die Verteidigungsfähigkeit

unserer Schweizer Armee. Dies vor
allem, weil die Initiative gemeinsame
militärische Trainings mit unseren
Nachbarländern verunmöglichen

würde. Wichtige Trainings insbeson-
dere für die Luftwaffe, seit Jahrzehn-
ten eingespielt und bewährt. Unsere

Neutralität wurde dadurch nicht zu
Grabe getragen, die Fähigkeit, unseren
Luftraum zu verteidigen dafür klar
gestärkt. Ein Anschluss an irgendein

Bündnis ist entgegen den Behauptun-
gen von links und rechts weder geplant

noch gewollt - heute nicht und auch
künftig nicht. Die FDP empfiehlt ein

überzeugtes NEIN zur Neutralitätsini-
tiative, weil sie unsere Sicherheit aufs

Spiel setzt.
Die erneute und ausserordentlich
vergessenswerte Fragestellung zu
unserem Ernährungsverhalten grenzt
an Zwängerei. Einmal mehr soll uns
vorgeschrieben werden, dass wir mehr

pflanzliche Nahrungsmittel zu konsu-
mieren hätten, was den Schreibenden

an seine Kindheit erinnert, als er
genötigt wurde, den verhassten
Fenchel rübis und stübis aufzuessen.
Solcher Zwang muss nicht sein. Die
pflanzlichen Träume gehören nicht auf
unseren Teller, sondern schlicht und
einfach auf den Komposthaufen. Die
FDP steht für ein klares NEIN zur
Ernährungsinitiative ein.
Mit freiheitsliebenden Grüssen
Ihre FDP Aadorf