Gedankensplitter

für den April 2021

Nun soll es also auch im Kanton Thurgau endlich vorwärts gehen mit Impfen. Der Bundesrat hat ein paar zusätzliche Impfdosen in unsere Osternester gelegt. Allerdings wurden noch nicht alle gefunden, einige sind recht gut versteckt.

Es hilft, wenigstens jetzt etwas vorausschauend zu handeln und zu überlegen, wie die heute geltenden Einschränkungen und Verbote für Geimpfte wieder aufgehoben werden können. Dabei ist eine Erkenntnis zentral und entscheidend: Es werden nicht neue Privilegien geschaffen, es werden nur bestehende Verbote aufgehoben! Von neuer Freiheit für Geimpfte kann also keine Rede sein, sondern nur von einer teilweisen und überfälligen Rückkehr zur Normalität. Wie so oft im Leben nur eine Frage des Standpunkts und der Blickrichtung.

Selbstverständlich sind die Verbote für Geimpfte so rasch als möglich aufzuheben. Oder soll die ganze Gesellschaft weiterhin unnötig reguliert und eingeschränkt werden, ganz nach dem Motto «Es soll Allen gleich schlecht gehen»? Eben.

Der Kanton will 200 Kilometer des Kantonsstrassennetzes an die Gemeinden abgeben und ihnen zusätzliche Gelder aus den Verkehrssteuern zukommen lassen. In Aadorf betrifft dies die Morgentalstrasse und die Bahnhofstrasse. Offenbar sprudeln diese Verkehrssteuern sehr üppig, obwohl die Elektroautos noch immer keine Verkehrssteuern bezahlen. Wie ist sonst zu erklären, dass die Reparatur der beschädigten Fussgänger-Schutzinsel an der Wittenwilerstrasse 214 800 Franken betragen darf, wovon die Gemeinde Aadorf 50 000 Franken übernehmen muss?

Wird die Fussgänger-Schutzinsel zu einer Ferieninsel ausgebaut? Oder wird sie zu einem Aadorfer Impfzentrum erweitert? Sollte dies der Fall sein, wären die budgetierten Kosten von 214 800 Franken nachvollziehbar. Aber ansonsten?

Mit verwunderten Grüssen

Ihre FDP Aadorf