Den Thurgau vorwärts bringen

An der Jahresmedienkonferenz in der Murex AG in Wängi erläuterte Regierungsrat Walter Schönholzer zusammen mit weiteren FDP-Persönlichkeiten, wie der Thurgau durch Innovation weiterkommt. Für eine prosperierende Zukunft braucht es in Gesellschafts-, Wirtschafts- und Umweltthemen den kraftvollen bürgerlich-liberalen, progressiven Input der Freisinnigen.

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«Die FDP ist die einzige bürgerlich-progressive Kraft – und wir sind bereit, auf allen Ebenen Einsatz und Arbeit zu leisten», betont Parteipräsident David H. Bon. «Dranbleiben, jetzt erst recht», lautet die Devise der FDP im Wahljahr 2020. «Fortschritt passiert durch Freiheit und Innovation. Wir befürworten nachhaltige Lösungen zum Schutz von Umwelt, Natur und Landschaft. Diese dürfen aber unsere wirtschaftliche Unabhängigkeit und Entwicklung nicht verhindern», macht der Parteipräsident klar.  

Die nächsten Schritte angehen

«Die Gesellschaft verändert sich insbesondere durch die Digitalisierung rasant», sagt Regierungsrat Walter Schönholzer. Der Gesetzgeber sei gefordert, Schritt zu halten und dadurch Innovationen zu fördern, statt zu verhindern. «Eine moderne, effiziente, digitale, transparente, öffentliche Verwaltung, Datenschutz, elektronische Archivierung, neue Formen der Mobilität, Tierschutz, Energie, Klima- und Umweltschutz, Raumplanung, Arbeitsplätze, Forschung und Bildung benötigen angepasste gesetzliche Grundlagen», beschreibt Walter Schönholzer die aktuellen Themen im Departement für Inneres und Volkswirtschaft. Mit der einstimmigen Genehmigung des neuen Energiegesetzes hat der Grosse Rat bewiesen, dass er die unter der Führung von Walter Schönholzer erarbeiteten Grundlagen unter dem Titel «Umwelt und Energie» überzeugend mitträgt. «Mehr Energieeffizienz bei Gebäuden, Wachstum bei der Produktion erneuerbarer Energie, Stärkung vom Eigenverbrauch erneuerbarer Energie bei Unternehmen und Privaten sowie schweizweit den Spitzenplatz bei der E-Mobilität», nennt Walter Schönholzer die konkreten weiteren Zielsetzungen.

Lebensqualität und Fortschritt im Einklang

«Für die wirtschaftliche und monetäre Unabhängigkeit sind optimale Rahmenbedingungen und eine hohe Lebensqualität für die Bevölkerung von grosser Bedeutung. Mit dem Projekt «Leben statt Pendeln» fördern wir gute Ausbildungs- und spannende Arbeitsplätze. Dazu sollen Forschungs- und Bildungsarbeitsplätze ausgebaut sowie die Gründung eines Innovationsfonds geprüft werden», erklärt Walter Schönholzer die aktuellen Bestrebungen. Führend möchte der Thurgau auch bleiben, wenn es um Bildung, Beratung und Forschung in der Landwirtschaft geht. «Auf der Swiss Future Farm lebt unser Landwirtschaftskanton die digitale Zukunft und macht die Verknüpfung von Bildung, Forschung und Anwendung in der Landwirtschaft erlebbar.» www.steuerpaket-ja.ch

Familien und Mittelstand entlasten

«Endlich können wir nun auch im Thurgau Nägel mit Köpfen machen und mit der Annahme des neuen Thurgauer Steuergesetzes eine Chance nutzen, von der wir alle profitieren», freut sich Kantonsrätin Kristiane Vietze. «Unser Kanton hatte das im letzten Jahr zur Abstimmung gebrachte Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) mit 64.72 Prozent deutlich angenommen», blickt das Mitglied der grossrätlichen Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission zurück. Die Umsetzung der aktuellen kantonalen Steuerreform ist für Kristiane Vietze mehr als «nice to have». «Es besteht Handlungsbedarf. Wir müssen neue Arbeitsplätze in zukunftsträchtigen Branchen schaffen. Denn die Zahl der ausserhalb des Kantons arbeitenden Thurgauerinnen und Thurgauer hat sich in den letzten 18 Jahren fast verdoppelt und macht heute einen Drittel der Bevölkerung aus. Die Handelsbilanz ist negativ geworden und bewegt sich weiter in der Abwärtsspirale. Die nun vorliegende Steuerreform steht für einen attraktiven Thurgau. Denn der reduzierte Gewinnsteuersatz entlastet die Wirtschaft. Zudem wird die Ausgangslage für Familien mit der Erhöhung von Kinderdrittbetreuungskosen und Ausbildungszulagen sowie Steuergutschriften für Kinder massiv verbessert. Mit dieser ausgewogenen Vorlage kommen wir gemeinsam weiter», ist Kristiane Vietze überzeugt. «Ich ermuntere alle, sich bereits jetzt objektiv zu informieren und die Botschaft des Regierungsrates mit Zahlen und Fakten zu studieren.» www.steuerverwaltung.tg.ch

Nachhaltige Altersvorsorge

«Über die Jahre hat die relative Anzahl der Erwerbstätigen, welche die Renten finanzieren, drastisch abgenommen», macht Nazmije Ismaili, Präsidentin der Jungfreisinnigen Thurgau, deutlich. Vor 60 Jahren hätten noch sechs Erwerbstätige die Renten finanziert, heute wären es zirka drei und in 30 Jahren gerade noch zwei Personen. «So kann es nicht weitergehen. Wir Jungfreisinnigen fordern deshalb eine nachhaltige Reform der Altersvorsorge. In fast allen Ländern ist das Rentenalter für Mann und Frau gleich und wird bis 2030 auf über 66 Jahre erhöht. Entsprechend fordern wir Rentenalter 66 für beide Geschlechter bis 2032 sowie anschliessend eine Verknüpfung mit der Lebenserwartung», erklärt Nazmije Ismaili die im November 2019 lancierte Renteninitiative.

Die Regierungs- und Kantonsratswahlen gewinnen

«In den zentralen Themenbereichen Wirtschaft, öffentlicher Verkehr und Energiepolitik hat unser Regierungsrat Walter Schönholzer zukunftsweisende Akzente setzen können, bei der Förderprämie für Elektromobilität und beim Energiegesetz sogar mit schweizweitem Vorbildcharakter», freut sich Fraktionspräsident Anders Stokholm. Die FDP habe wenige, dafür umso sinnvollere Vorstösse wie etwa die Regulierungsbremse durchgebracht und nicht zuletzt auch die zur Abstimmung anstehende Anpassung des Steuergesetzes wesentlich mitgeprägt. «Es braucht einen kraftvollen bürgerlich-liberalen, progressiven Input in Gesellschafts-, Wirtschafts- und Umweltthemen. Darum wollen wir eine starke Vertretung sowohl im Regierungsrat als auch im Kantonsrat. Mit Walter Schönholzer als amtierenden Regierungsrat und 19 bisherigen Kantonsrätinnen und Kantonsräten sowie 100 weiteren Kandidierenden – unter ihnen auch der heute anwesende Gemeindepräsident von Wängi, Thomas Goldinger – sind die Aussichten sehr gut, dass das liberale Original auch in Zukunft die Geschicke des Kantons massgeblich mitprägen wird», so Anders Stokholm.

 

Vorwärts durch Innovation

Die Murex Technik AG lebt den Slogan «Fortschritt in Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt.» Das im 2002 gegründete Unternehmen realisierte im 2007 in Wängi ein neues Produktionsgebäude, welches das erste nach Minergiestandard erstellte Industriegebäude im Kanton Thurgau war. 90 Prozent der in Wängi produzierten Extruderschnecken und weiteren Maschinenteile für die Kunststoff-Verarbeitungs-Industrie werden exportiert. Das in einer Nische tätige Unternehmen hat sich nicht zuletzt dank der Bemühungen der Thurgauer Wirtschaftsförderung im Kanton angesiedelt und beschäftigt heute 35 Mitarbeitende, wovon 14 an der Firma beteiligt sind. Geschäftsführer Ivo Schmid legt nicht nur viel Wert auf Ökologie und Innovation, sondern auch auf die Ausbildung von Fachkräften.